Tag 8

Madonna Di Campiglio – Riva del Garda

Jiepie, es ist geschafft! Wir haben Riva del Garda glücklich und gesund erreicht und somit die CRAFT BIKE Transalp Challange 2010 erfolgreich beendet. Die letzte Etappe hatte es noch mal in sich, bergauf war es eher locker aber dafür bergab umso härter. War also genau nach unserem Geschmack.

Wir sind bei ca.12°C in Madonna di Campiglio, mit 12km neutralisierter Fahrt, gestartet. Dann ging es hoch zum Passo Bregn da l’Ors. Leider waren die letzten 2km vor dem Pass wieder einmal zum schieben und es hieß wieder Geduld, Geduld. Hinten runter waren wir wieder in unserem Metier, viele die uns berauf überholt hatten wurden langsam aber sicher wieder einkassiert. Auf der Straße nach Stenico rüber hab ich wieder vorgespannt und mal ein bischen auf die Tube gedrückt. Dann kam ein kleiner kniffliger Single Trail. Im unteren drittel brüllte Gerd: „Keine Luft vorne!“. Also schnell Schlauch raus und neuen rein. Gefühlte 50 Teams schossen an uns vorbei. Zum Glück waren es dann nur noch ca. 500m bis unten und dann begann wieder meine Disziplin, Kette rechts und ab. Bis zum letzten Anstieg konnten wir noch einige einsammeln und an ein größeres Feld ran fahren. Die letzte Abfahrt dann, war der absolute Hammer. 20% bergab und mit dicken Steinen versehen. Ein kurzes Stück am Anfang mussten wir schieben aber als wir dann eine Lücke gefunden hatten haben wir uns aufs Rad geschwungen und sind den Rest gefahren. Im Slalom durch die schiebenden Teams ging’s in riesen Schritten in Richtung Ziel. Das war einer der härtesten Trails die ich je gefahren bin. Gerd meinte das der 601 hier am Gardasee noch eine Spur härter wäre aber Teilstücke seien vergleichbar. Von Varignano ging es dann über die Straße in Richtung Riva. Also wieder dicke Scheibe drauf und los. Über gesperrte Straßen zu flitzen macht auf jeden Fall höllen Spaß und die Zuschauer motivieren dann noch zusätzlich. Für die letzten 75km haben wir 4:14h benötigt, das bedeutete in der Gesamtwertung den 60. Platz bei den Masters mit einer Gesamtzeit von 40:41.08,8 Std.

An dieser Stelle möchten wir uns mal ganz herzlich bei unseren Frauen Michaela und Bianca bedanken, die uns über die Gesamte Tour fantastisch betreut und wieder aufgepäppelt haben. Ohne die beiden hätten wir diese Tour mit Sicherheit nicht so gut und „entspannt“ hinter uns gebracht. Es hilft enorm, wenn man weiß, dass wenn man im Zielbereich ankommt jemand da ist, der schon alles andere wie Hotel usw. organisiert hat. Danke auch an unseren Coach, meinem Bruder, Christian. Du hast eine super Arbeit geleistet, das Training war auf den Tag genau perfekt. Keiner von uns beiden ist so platt gewesen, dass er nicht mehr wusste wo er war. Wir hatten immer das Gefühl noch eine Schüppe drauf legen zu können. Des Weiteren möchten wir uns auch recht herzlich bei unseren Sponsoren und Unterstützern bedanken, die uns mit Ihren Geld- und Materialspenden bestens versorgt haben. Diese Unterstützung hat uns z.B. jeden Tag eine erholende Massage und ruhige Nächte in sehr schönen Unterkünften beschert. Ganz ohne Reifenschaden ging die Tour zwar nicht  zu Ende, aber im Gegensatz zu vielen anderen Teams haben wir erschreckend wenig platt gefahren. Also Danke auch an Schwalbe für die Reifen, wir hoffen euch auch weiterhin bei der Weiterentwicklung behilflich sein zu können. Wir sagen natürlich auch Danke an alle, die unseren Blog verfolgt und uns mit Ihren Kommentaren immer wieder aufs Neue aufgebaut und Mut gemacht haben.

Also noch mal Danke an euch alle!

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